Dr. Herbert Laszlo
Schöpfer der experimentellen Glücksforschung
30. April 2008
Dreharbeiten mit Dr. Herbert Laszlo
Nach einem Gespräch wie diesem - wenn das letzte Wort, die letzte wohlwollende Geste verhallt ist - findet sich der Schreiber in den geborgenen Armen einer unbeschreibbaren Stille wieder. Sie legt sich wie nasser Morgentau auf die Haut seiner Seele und trägt ihn auf dem Rücken eines mächtigen Vogels über die Skyline der Alltäglichkeit hinweg in ein Land des Nichtseins. Der Flug des Adlers dauert einige Stunden, ehe sich sein Passagier wieder an den spartanisch eingerichteten Besprechungsraum im Parterre Lessinggasse 21, Wien, zurückerinnern kann.
Sein Gegenüber hatte er vor drei Wochen in einer Fernsehsendung gesehen: ein Gelehrter mit silbernem Haar, einem gewinnenden Lächeln und begeisternd strahlenden Augen, die sich in manchen Momenten des Gespräches mit rührigen Tränen füllen. Seit fünfzig Jahren forscht er unermüdlich nach dem Glück und fegt - ohne es zu wollen - all die mitgebrachten Vorstellungen des Fragenden mit der Kraft eines mächtigen Windstosses vom ovalen Sitzungstisch. Mit dem von ihm entwickelten Modell der "optimalen Beanspruchung" erklärt er eindrucksvoll die verschiedenen Facetten des Glückes. Nach zweieinhalb Stunden intensiven Gespräches weiß das Team, dass es Zeuge eines bedeutenden Augenblickes und interessanter Erkenntisse im Bereich der Glückswissenschaft geworden ist.
Weitere Infos unter: www.optimalchallenge.com und Facebook